Meine 3 besten Rituale

Wie du dein Gedankenkarussell anhalten und zu innerer Ruhe kommen kannst

Die vergangenen Monate sind an Turbulenz wohl kaum zu überbieten.
Für wenige hat sich nicht viel verändert – für sehr viele ALLES
Die Belastungen sind enorm, Spannungen, Stress, Sorgen – gefühlt tausende Gedanken schwirren dann durch den Kopf. Das drückt nicht nur auf die Stimmung sondern raubt auch Energie.
Energie, die wir doch so dringend brauchen.

Für mich heißt das, meinen eigenen inneren Kurs zu halten und mich auf das zu konzentrieren, was für mich wichtig, gut und richtig ist. Ich möchte dir gern erzählen und mit dir teilen, wie mir das am besten gelingt.

Mein Ritual Nummer 1 – Den Kopf leer machen

Am liebsten morgens, gleich nach dem Aufstehen ist für mich die beste Zeit. Mit einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Stapel leerer Seiten setze ich mich an den Küchentisch und schreibe.
Schreibe ohne Punkt und Komma und ohne nachzudenken alles auf, was mir gerade durch den Kopf schwirrt. Dafür nehme ich mir 15-20 Minuten Zeit. Alle Gedanken raus aus dem Kopf, durch die Hand aufs Papier und im Kopf ist wieder Platz.
So geht nichts verloren, der Überblick ist gesichert.

Von Klientinnen habe ich mehrfach sehr positive Rückmeldungen erhalten.
Manche haben sich jedoch lieber abends die Zeit genommen um kurz vor dem Schlafengehen zu schreiben. Sie konnten so besser ein- und durchschlafen.
Schau auch gern unter #Schreibmeditation oder #Morgenseiten

Mein Ritual Nummer 2 – Raus in den Wal, altbewährt

Bei jedem Wetter, egal zu welcher Zeit (außer nachts natürlich) genügt für mich schon eine halbe Stunde. Die klare Luft, die hohen Bäume, manchmal der kalte Wind und das Rauschen der Blätter … ganz egal, ein Waldspaziergang ist erholsam. Je nach Verfassung darf auch ein strammer Marsch daraus werden.
Nebenbei bemerkt: Schon nach 2 Stunden Aufenthalt im Wald verbessern sich nachweislich die Blutwerte 😊


Mein Ritual Nummer 3 – Ganz auf etwas Konzentrieren, um der Außenwelt zu entfliehen
So wie ein Kind in seinem Spiel versinkt oder Künstler in ihrem Wirken.
Ich denke, jeder von euch kann sich daran erinnern 😉

Ich hab es mit Malen und Zeichnen versucht, das fiel mir ziemlich schwer – aber einfach rumkritzeln, das ging einfacher.
Schon während meines Studiums habe ich während langer Vorlesungen oder später in Konferenzen gern vor mich hingekritzelt. War so voll und ganz bei der Sache und konnte Raum und Zeit vergessen.

Eine Freundin hat mich auf die von einem amerikanischen Paar entwickelte Methode des ZENTANGELNS aufmerksam gemacht. Für mich perfekt, weil es überall und immer möglich ist. Du brauchst kein besonderes Papier, keine besonderen Stifte, etc. Es gibt kein Lineal und auch keinen Radierer. Aus einfachen Mustern entstehen einzigartige Bilder. Ich liebe es 🙂

Es würde mich auch sehr interessieren, welche Rituale oder Strategien du hast um zur Ruhe zu kommen und wieder Kraft zu tanken.
Gibt es etwas, was du täglich machst? Oder hast du eine Strategie für Notfälle?
Vielleicht können andere davon profitieren und wir unterstützen uns  gegenseitig.

Schreib gern in die Kommentare

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